Meine ersten zwei Wochen in Strasbourg.

Eine kleine Zusammenfassungen der Dinge, die ich hier in der kurzen Zeit erlebte. Strukturiert wird das Ganze hier nicht sein, also entschuldigt. :)

Ich habe jetzt ein Fahrrad, wuhuuu. Und zwar seit letztem Mittwoch (7.5.). Hier kann man nämlich Fahrräder, die Vélhop heißen, für echt wenig Geld ausleihen. Eine Woche, einen Monat, drei Monate oder ein Jahr lang. Ist egal. Was ich ziemlich gut finde ist, dass es in Frankreich für unter 26-jährige alle möglichen Vergünstigungen gibt. Das heißt, hier ist das Alter entscheidend und nicht der Status (wie z.B. in Deutschland bekommt man meist nur als Student oder unter 14 Jahren Vergünstigungen). Da hab ich ziemlich Glück gehabt mit meinen noch 25 Jahren, hein? Hein spricht man übrigens nicht so aus wie man es spricht, das wäre ziemlich dämlich. HIER könnt ihr es euch anhören :D Jedenfalls zahle ich für drei Monate Fahrradausleihen nur 25 Euro Euro. Trop cool, hein? (Habt ihr was gelernt.) Das mit dem Fahrrad ist schon ne super Sache, gäbe es da nicht das Wetter der letzten Woche. Ich hatte wirklich JEDEN Tag das Glück klitschnass nach Hause zu kommen, weil es auf dem Heimweg anfing zu schütten. Hinzu kommt noch mein grandioser Orientierungssinn, der leider nicht vorhanden ist. Das heißt, ich habe mich auch noch ständig im Regen verfahren. Das war nicht so toll. Aber ich kann mir den Tag heute im Kalender anstreichen. Denn ich bin heute zum ERSTEN MAL seit einer Woche zur Arbeit hin und wieder zurückgefahren, ohne mich auch nur einmal zu verfahren. Wuuuhuu. Das einzige was jetzt noch stört ist die Schaltung des Fahrrads. Es gibt drei Gänge. Den ersten kann man direkt vergessen. Der zweite ist ganz gut, wenn es bergauf geht und der dritte für bergab ziemlich praktisch. Nun ja. Mir fehlt da irgendwie der 2,5 Gang. Sowas zwischen bergab und -auf eben, ne? Naja, aber ich will mich nicht beschweren.
Ansonsten ist die Arbeit immer noch gut, genauso wie die Kollegen und das gute Kantinenessen. Ab heute soll es auch übrigens mit dem ständigen Regnen aufhören. Letztes Wochenende habe ich mit einer guten Freundin verbracht, die ich schon seit sieben Jahren kenne. Wir haben uns damals in Paris in der Sprachschule kennengelernt, weil wir beide Au-Pairs waren und sind seitdem so gut es geht regeömäßig in Kontakt. Jetzt haben wir das Glück, dass sie nur ne halbe Stunde Zugfahrt von Strasbourg entfernt wohnt und wir uns endlich mal mehr als nur 1x pro Jahr sehen können. Das haben wir natürlich ausgenutzt. Sie kam am Samstag zu mir, wir waren shoppen, bzw. haben uns nochmal auf die Suche nach einem Kleid für die Hochzeit gemacht und sind glücklicherweise fündig geworden. (Zeig ich euch noch alles.) Abends sind wir mit dem Fahrrad nach Kehl (direkt neben Strasbourg) zu einer Freundin von meiner Freundin zum Grillen gefahren und danach gings zu meiner Freundin (dieses Mal aber mit dem Zug, ne?) und wir waren feiern, war das gut. Obwohl der Club recht mies und vor allem die CLubgängerinnen ziemlich mies waren. Die mochten uns nicht, haben uns angebitcht und eine Flasche flog (glücklicherweise an uns vorbei). Warum auch immer. Jedenfalls war es ein sehr schönes Wochenende. Morgen fahre ich nach Deutschland, weil Samstag eine liebe Freundin heiratet. Das war's erstmal mit den News soweit.

À bientôt, mes amis, mes amours.

1 Kommentar :

  1. Haha ich hab trotzdem erstmal "Hein" im Kopf gesagt :-D Hört sich ja an wie ein Ah ...
    Das mit dem Fahrrad ist mal echt ne coole Sache und bei dem momentanen Wetter halt echt nicht cool!
    Soll aber jetzt endlich wieder besser werden. Das mit dem Verfahren im Regen ist eigentlich auch echt nicht lustig und trotzdem musst ich lachen als ichs mir bildlich vorgestellt hab. Sorry :-D
    Ich finds übrigens sau cool, wenn man es schafft solange Kontakt zu halten obwohl man ein ganzes Stück auseinander wohnt. Voll toll, dass ihr euch mal wieder gesehn habt! Ich wünsch dir schonmal ganz viel Spaß auf der Hochzeit!

    AntwortenLöschen