5 Tipps für ein aufgeräumtes zu Hause ohne viel Aufwand.

Heute komme ich mal einem Leserwunsch nach, denn ich wurde gefragt, ob ich nicht mal Organisationstipps und/oder Aufräumtipps verbloggen könnte. Und ich muss zugeben: ich werde immer ordentlicher und sauberer. Das sah am Anfang meines Studiums noch etwas äh anders aus. Mittlerweile bin ich diejenige in der WG, der es wichtig ist, dass der Putzplan eingehalten wird und dass eine gewisse Grundordnung herrscht. Heute möchte ich mit ein paar Tipps anfangen, wie ihr eure Wohnung/euer Zimmer ordentlich halten könnt, ohne zu viel Zeit hinein zu investieren. Natürlich sind das jetzt nicht die neuesten Erkenntnisse in Sachen Aufräumen. Das meiste werdet ihr kennen, aber mir haben diese Tipps wirklich gut geholfen und wenn man sie erst einmal in seine tägliche Routine einbaut, muss man irgendwann nicht einmal mehr daran denken, weil man es automatisch macht. :)

1. Baue Aufgaben in deinen Alltag ein. Mache sie zur Routine!
Seit ich meine Masterarbeit abgegeben habe, habe ich sehr viel Freizeit. Ich wollte aber verhindern, dass ich in eine Art äh "Arbeitslosenroutine" (:D) eintauche, weshalb ich mir eine Routine für die Woche ausgedacht habe. Bis 8:30 Uhr schlafen, dann frühstücken, fertig machen (duschen/anziehen/schminken) und danach kommt das Zimmer dran. Dinge, die ich täglich umsetze, sind unter anderem das Bett machen. Die meisten empfinden Bettenmachen als überbewertet, aber ich finde ein gemachtes Bett lässt den Raum schon viel ordentlicher wirken. Danach räume ich zumindest alles weg was auf dem Boden oder dem Bett liegt: Klamotten (Schlafsachen), Kabel, Kleinkrams. All das hat doch eigentlich seinen Platz, oder? So kommen wir schon zu Punkt 2.

2. Jeder Gegenstand braucht einen Platz!
Eigentlich eine ganz banale Sache, aber wirklich gut, wenn man Ordnung halten will. Bei mir im Zimmer hat jedes Teil seinen Platz. Deos, Haarprodukte, Taschentücher haben ihren Platz in einer Schubladen, Schminkkrams in einer anderen. Alle Kabel, die ich nicht immer brauche, haben einen Platz in meinem Schrank am Schreibtisch, Unterlagen, die ich noch nicht weggeheftet habe, kommen in die Schreibtischablage, meine Kamera ins Regal und so weiter. Denn wenn jeder Gegenstand seinen Platz hat, geht das Aufräumen viel schneller. Du weißt wo es hinkommt und musst nicht erst ewig einen Platz suchen. Oder was ich früher gemacht habe: alles was rumlag erstmal aufs Bett legen, dann auf den Schreibtisch und dann mal gucken wo es hinkommt. Das dauert lang und irgendwas liegt dann eben doch noch herum. Das passiert mir nicht mehr. :)

3. Räume 5-10 Minuten vorm Schlafengehen auf!
Das ist ein Tipp, den mir meine Oma seit Jahren einbläut. Während ich am Anfang meines Studiums ihr noch erklärte, dass ich vorm Schlafengehen anderes im Kopf habe als noch aufzuräumen (nämlich so schnell wie möglich zu schlafen), setze ich diesen Tipp mittlerweile sehr gern um. Denn die Unordnung lässt mich nämlich gar nicht mehr so ruhig einschlafen. :D 5-10 Minuten nehme ich mir Zeit um wenigstens eine Grundordnung in mein Zimmer zu bringen. Auch ein guter Tipp für diejenigen, die am Morgen nicht so viel Zeit haben (Tipp 1). Ihr räumt nicht mehr als 10 Minuten auf. Das heißt ihr kümmert euch um rumliegende Sache zuerst: Klamotten werden in den Schrank gelegt oder in den Wäschekorb geschmissen, dreckiges Geschirr wenigstens in die Küche gebracht, Schminkkrams weggeräumt. Hier geht es nicht darum eure Schubladen oder Schränke auszusortieren, sondern wirklich nur um die Grundordnung im Zimmer. So wacht ihr am nächsten Tag in einem aufgeräumten Zimmer auf und müsst euch nur noch um das Bett kümmern. :)

4. Sofort wegräumen!
Nachdem nun jeder Gegenstand in deinem Zimmer seinen eigenen Platz hat, gibt es noch einen Tipp, den ich auch nicht immer einhalte. Trotzdem ist er sehr effektiv, wenn man ihn denn auch umsetzt. Räume alles sofort weg, wenn du es nicht mehr brauchst. Wenn ich zum Beispiel Fotos für den Blog mache, entsteht immer ein kleines Chaos: die Softbox steht mitten im Raum, die fotografierten Produkte liegen überall herum, Kram wurde zur Seite geschoben. Sobald ich aber fertig mit den Fotos bin, kümmere ich mich sofort darum, dass alles wieder an seinen Platz kommt: die Kamera ins Regal, die Softbox in die Ecke, die Produkte entweder in den Müll (Aufgebraucht-Blogposts) oder in die Schublade. Das Gleiche kann man in der Küche anwenden: wenn ihr kocht, räumt sofort alles weg, nachdem ihr es benutzt habt. Ich find es so viel entspannter, wenn ich nach dem Essen nur noch den Abwasch hinter mich bringen und nicht noch die halbe Küche aufräumen muss. Es findet sich immer ein wenig Zeit: sei es wenn die Nudeln kochen oder der Auflauf im Ofen schmort. Und wenn es nur eine Minute ist um das Schneidebrettchen und Messer abzuspülen. :)

5. Halte Oberflächen frei von Kram!
Bis vor Kurzem habe ich meinen Schreibtisch eigentlich nur als Ablage für all den Kram, der eben noch keinen festen Platz in meinem Zimmer hatte, benutzt. Außerdem standen auf meinem Schreibtisch Bilder, kleine Büchlein, Zettel, Schreibtischkleinkram und so weiter (könnt ihr HIER sehen). Als ich mein Zimmer neulich umräumte, wollte ich noch ein wenig mehr Ordnung in mein Zimmer bringen und habe beschlossen den ganzen Kleinkram von meinen Oberflächen (Schreibtisch, Regal, Kommode, Nachttisch) zu verbannen, denn der lässt das Zimmer auch schnell unruhig wirken. Deshalb stehen auf meinem Schreibtisch nur noch die Boxen, eine Tasse mit Stiften und Krams, ein Zettelhalter, mein Laptop und mein Kalender. Alles andere hat jetzt seinen Platz in meinem Schreibtischschränkchen direkt daneben. Das heißt alles ist weiterhin in Greifnähe und von meinem Schreibtischstuhl zu erreichen, ohne dass ich aufstehen muss und es sieht trotzdem ordentlich aus. :D Oder ein anderes Beispiel ist mein Nachttisch. Ich habe dort so viel Kleinkrams, den ich neben dem Bett haben möchte, der aber alles total unordentlich erscheinen lassen würde, würde dieser auf dem Nachttisch herumliegen. Deshalb habe ich jetzt ein kleines Körbchen auf meinem Nachttisch stehen, in dem ich Handcreme, Lippenpflege, Kopfkissenspray, diverse Pillenpackungen, Untersetzer, meine Brille, Fernbedienung und Kopfhörer aufbewahre.


Das waren meine fünf Tipps für ein aufgeräumtes zu Hause. Wenn ihr mehr Posts dieser Art lesen wollt, gebt mir doch Bescheid und sagt vor allem in welche Richtung die nächsten Blogposts gehen sollen. Ein sauberes zu Hause? Den Alltag organisieren? Lasst mir eure Vorschläge in den Kommentaren da. < 3

Kommentare :

  1. Sehr schöne Tipps! Die befolge ich (meist) auch, hihi! :)
    Und wir haben übrigens den selben Laptop! :P

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende ♥

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  2. Solche Posts lese ich auch total gerne. Bei mir hat leider nicht alles seinen Platz, weil es einfach keinen Platz mehr gibt (zu viele Bücher).
    Deine weiteren Vorschläge klingen auch gut: organisieren, sauberes Zuhause...
    Ich habe gerade den Sprung vom Studentenleben ins Berufsleben geschafft und es ist furchtbar. Ich habe nur noch das Wochenende. Ich gehe früh morgens raus und komme abends um 20h heim, ziehe mich um, lege mir meine Sachen zurecht etc. und dann gehe ich um 21h ins Bett. Dementsprechend fallen selbst so Dinge wie staubsaugen unter der Woche weg. Samstags gehe ich dann einkaufen und putze. Sonntags falle ich tot um :D
    Ganz liebe Grüße!

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    1. Bei mir gehts ab Mai auch los mit dem Berufsleben. Ich glaube da muss ich mich auch nochmal neu organisieren...oh je :D

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  3. Ich kann dir wirklich in jedem dieser Punkte recht geben! Genau so handhabe ich das selbst auch! Bei mir bleibt nur selten etwas stehen und auch nur dann wenn ich es echt eilig hab. Da räum ich dann eben auf wenn ich wieder heim komm, auch wenns nachts um 2 ist :-D Ich kann das einfach nicht haben! Auch wenn ich koche spül ich alles sofort weg und räum es in die Spülmaschine ein. Das Bett mach ich morgens gleich wenn ich im Bad fertig bin und mich angezogen hab. Ein ungemachtes Bett gibts bei mir echt nur wenn ich grad drin lieg! Das einzige was mich nervt ist dieser Staub! Der sammelt sich auf meinen weissen Möbeln einfach immer soooo schnell und das ärgert mich jedes mal!

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